Und wieder eine Woche rum und somit wieder Zeit für "gemeinsam lesen" von Asaviel. Daher mach ich wieder einfach mal mit :)
1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese derzeit "Bookless - Wörter durchfluten die Zeit" von Marah Woolf und befinde mich auf Seite 105.
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Lucy fragt sich, wo Nathan abgeblieben war.
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Bisher finde ich es wirklich gut und die Zitate ( natürlich Bücherbezogen! ) am Anfang jedes Kapitels sind echt schön.
4. Alles neu macht der Mai.
Welches ist das neuste Buch auf deinem SuB (Stapel ungelesener Bücher)? Wann wirst du es voraussichtlich lesen?
Jetzt muss ich echt überlegen welches Buch ich mir als letztes gekauft habe - ich meine es war der 6. Teil der Charlie Bone Reihe und somit wird's noch 2-3 Monate dauern bis ich es lese.
"Braune Augen, goldenes Fell und geballte Lebensfreude: Das ist Marley. Seit er als Labradorwelpe zu den Grogans kam, hält er die Familie auf Trab. Seine Liebesbezeugungen sind so stürmisch wie ehrlich, seine Missachtung von Verboten so unbekümmert wie folgenreich. Doch Marleys Herz ist unendlich groß und so voller Liebe, dass niemand mehr den frechsten Hund der Welt missen möchte. Die bezaubernde Geschichte von Marley, dem charmanten Chaos-Labrador, zeigt, was Liebe und Treue für das wahre Lebensglück bedeuten." " [...] und jedes Mal, wenn es an der Tür klingelte, schoss er durchs Haus, machte in der Diele eine Vollbremsung, schlitterte über den Holzboden, schleuderte dabei die kleinen Dielenteppiche durch die Luft, und kam erst mit einem lauten Aufprall gegen die Tür zum stehen. Dann stellte er sich auf die Hinterbeine, bellte laut, und sein großer Kopf füllte das ganze Türfenster aus, sodass demjenigen, der vor der Tür stand, direkt in die Augen sah. Für Marley, der sich als unser Begrüßungspersonal ansah, war das ein fröhliches Ritual. Für Vertreter, Postboten und alle anderen, die ihn nicht kannten, jedoch war es, als wäre Cujo direkt aus dem Stephen-King-Roman gesprungen, und nun stand nur noch eine Holztür zwischen ihnen und der erbarmungslosen Bestie. " (Grogan, John ‘Marley und ich’, Seite 53)

John Grogan hatte bereits als kleiner Junge einen Hund, mit welchem er durch dich und dünn gegangen ist, welcher auf so ziemlich jedes Kommando hörte und einfach DER Vorzeigehund war. Im Erwachsenenalter beschließt er mit seiner Frau, Jenny, sich nochmals einen Hund zu kaufen. Und genau davon handelt dieses Buch auch - der Kauf, der Einzug und vor allem das Leben mit und von Marley, dem Labradorrüden. " Marley war kein Freund von langwierigen Höflichkeiten. Er rannte die Pudeldame um und klemmte sofort seine Nase zwischen ihre Beine. Das war wohl die Art und Weise, wie ein Hund fragt: 'Hi, bist du öfter hier?' " (Grogan, John ‘Marley und ich’)
Anfangs war ich von dem Buch geschockt: Jenny, die ansonsten scheinbar perfekte Hausfrau, pflegt eine Pflanze zu Tode und bekommt dadurch Zweifel an ihren mütterlichen Fähigkeiten. Um sich also nicht direkt an einem Kind "auszuprobieren" wird Marley angeschafft, so dass Jenny sich selber ausprobieren kann. Solches Verhalten tollerier ich ja absolut garnicht, denn ein Hund ist kein Spielzeug sondern ein lebendiges, fühlendes Lebewesen. Ebenso strotzen John's anfängliche Beschreibungen eines Hundes von Klischee's und anderen ermüdenden "Wahrheiten" und seine Wünsche an Marley sind anfangs einfach utopisch. Marley soll ein wahrer Prachtrüde werden, stark soll er sein, die Menschen sollen sich am besten um ihn als Deckrüden reißen und Preise soll er natürlich auch gewinnen. Bei all diesen tollen Vorstellungen wurde aber eins außer Ach gelassen: ein Hund muss erzogen werden. Leider ist das nicht so passiert, wie es wohl sein sollte, sodass eben Marley wie er leibt und lebte entstand. Er nimmt Kissen auseinander, frisst Goldketten und vieles mehr - Johns Hoffnungen kann er sich dabei wohl abschminken. Und dennoch hat mich die Persönlichkeiten der beiden überzeugt, Beide, sowohl Jenny als auch John haben sich während des Buches sehr gut entwickelt und Marley auch als das wahrgenommen was er ist: kein Statusobjekt sondern ein Hund der Liebe, Zuneigung und Aufmerksamkeit braucht.
" 'Nehmen wir mal an, wir wollen ihn bei Wettbewerben starten lassen', erklärte ich. 'Hast du schon mal von einem Championhund mit nur einem Namen gehört? Sie haben immer lange Titel, so was wie Sir Wartworth of Chesterham.' 'Und sein Herrchen, Graf Größen- wahn von West Palm Beach', erwiderte Jenny trocken.[...] 'okay, bist du bereit? Hier kommt er.' Und dann ließ ich mir jeden einzelnen Namen auf der Zunge zergehen: 'Grogan's ... Majestic ... Marley ... of ... Churchill.' " (Grogan, John ‘Marley und ich’, Seite 25)
Alles in allem ist die Geschichte sehr liebevoll geschrieben und man glaubt es John sofort, dass es Marley - trotz seiner ganzen "Fehler" - abgöttisch liebt, denn Marley ist nunmal ein lebensfroher und sehr witziger Hund. Das Lesen hat mir dann doch sehr viel Spaß bereitet und ich musste so manches Mal über Marley taten lauthals loslachen, das passiert mir wirklich nicht oft. Ich habe soooo oft an meinen eigenen Hund denken müssen, der auch eher den Status des bekloppten Hundes bei allen Freunden und Verwandten einnimmt und trotzdem echt toll ist. Also vor allem Hundebesitzer sollten sich so manches mal mit John und Jenny identifizieren können, denn mal so unter uns: unsere Hunde haben doch alle irgendeine Macke :D
Der Autor, Also John Grogan höchstpersönlich, schreibt in der Ich-Perspektive, was mir das einfinden in die Geschichte immer enorm erleichtert. Ich konnte mich so richtig hineinversetzen und habe mich gefühlt als wenn ich live dabei wäre.
Doch so lustig die ersten 250 Seiten sein mögen - umso trauriger sind die letzten. Das Buch ist mir richtig an die Nieren gegangen, ich hab dabei einfach immer an meinen Hund denken müssen. Ich möchte nicht zuviel verraten: Aber es ist wirklich traurig.
Ein urkomisches Buch, vor allem für Hundebesitzer- und Liebhaber. Vor allem am Ende sind so manch Weisheiten versteckt über die man einfach noch tagelang nachdenkt. Dieses Buch hat einfach alles: Witzige, ernste und auch traurige Passagen, welche das ganze wirklich abrunden. Ich würde es auf jedenfall weiterempfehlen, aber nur an Tierliebhaber :)
Es gibt einen passenden Film zu diesem Buch, welcher allerdings inhatlich nicht komplett mit dem Buch überein stimmt.
Welche 5 Bücher stehen ganz oben auf deiner Wunschliste (keineFortsetzungen)?
Die Antwort fällt mir garnicht mal so leicht, aber:
Die Reihenfolge hat aber nichts zu sagen :)
Wie sieht's bei euch aus?
Ich bin auf eine interessant Frage gestoßen, die ich gerne mit euch besprechen würde. Es ging dabei darum, ob Literaturblogs nur neue Bücher zu rezensieren haben oder es völlig in Ordnung ist auch älteres zu nehmen.
Die Frage die mich dabei nicht loslies: wann ist ein Buch alt? Wenn ich mich in diversen Blogs so umsehe, scheint alles alt zu sein, was nicht mehr auf Bestsellerlisten vertreten ist oder zumindest älter als 2 Jahre ist.
Ich sehe das anders, für mich ist ein Buch erst dann alt, wenn es 50 Jahre und älter ist. Und selbst da sehe ich Ausnahmen, Herr der Ringe oder der Hobbit ist heute genauso - wenn nicht sogar mehr - präsent als früher und für mich immernoch aktuell.
Ich selber könnte es mir niemals leisten mich durch die Bestsellerlisten zu wühlen und pro Buch mal eben 10-20€ auf dem Ladentisch zu lassen. Ist einfach finanziell nicht drin. Daher kaufe ich mir sehr gerne mal Bücherpakete bei Kleinanzeigen oder auch gebrauchte Bücher auf diversen Portalen. Ist es daher verwerflich, wenn ich ein älteres Buch rezensiere?
Meiner Meinung nach: Nein! Nur weil ein Buch ein paar Jahre auf den Buckel hat und bereits in Vergessenheit geraten ist, muss es nicht schlecht sein. Und wenn ich dann vielleicht noch jemanden auf ein solches Fundstück aufmerksam machen kann - warum nicht?
Seien wir mal ehrlich, bei besonders interessanten Neuheiten werden die auf vielen Blogs todgekaut und rezensiert, ich selber habe dann schon oft keine Lust mehr mir die Rezensionen durchzulesen. Irgendwann ist es dann einfach zuviel. Ich würde es vermutlich dann eher bei jemanden lesen, der einige Zeit danach oder davor ( z.B. Leseexemplar ) rezensiert, einfach weil man dann nicht mehr so überrollt wird. Oder als Beispiel: gefühlt 3 Millionen Blogs rezensieren Titel XY kurz nachdem es rauskam. Blog XY rezensiert es aber erst 2 Jahre später - lest ihr euch das trotzdem noch durch?
Wie seht ihr das? Sind Rezensionen von "alte" Titeln für euch direkt uninteressant? Lest ihr zu einem Buch nur eine Rezension oder alle die ihr so seht? Wann ist ein Buch für euch alt, und vor allem: zu alt, um in einem Blog vorgestellt und rezensiert zu werden?
Ich wurde von Nimue getaggt, ich hab zwar noch nicht so richtig ne Ahnung ob ich das richtig umsetze, aber mal sehen :D
Die REGELN:
1. Verlinke die Person, die dich nominiert hat.
2. Beantworte die 11 Fragen die dir vom Blogger, der dich nominiert hat, gestellt wurden.
3. Nominiere weitere 11 Blogger mit weniger als 200 Lesern.
4. Stelle 11 Fragen an deine Nominierten.
5. Informiere deine Nominierten über deinen Post.
Na dann mal los :D
1. Was ist dein absolutes Lieblingsbuch?
Ich hab keine "absolute" Lieblingsbücher, aber dafür umso mehr, die sich den ersten Platz teilen. Das würd den Rahmen hier sprengen, aber ich entscheid mich mal für die Harry Potter Bücher, die fand ich in jedem Alter gut ^^
2. Welcher Charakter aus einem Buch wärst du gerne und warum?
Hermine! Klug und talentiert - aber bitte ohne Voldemort.
3. Welches ist für dich die beste Buchverfilmung?
Ich mag keine Buchverfilmungen.
4. Welches ist das schlimmste Buch, das du jemals gelesen hast?
Nichts von Janne Teller, grauselig..
5. Welches Buch hast du schon mehrmals gelesen?
Och, da gibts ja nicht nur eins. Ich entscheide mich aber mal für die Edelstein-Trilogie ( die gibts nur im dreier heute :D )
6. Auf welche Neuerscheinungen freust du dich in diesem Jahr am meisten?
Ich versuche mich irgendwie darum zu drücken mich damit zu beschäftigen, da ich eine riesige SuB abzubauen habe. Daher schaue ich mir die Neuerscheinungen nicht an. Absichtlich. Ja so quäl ich mich. Aber unter uns: es sind viele :D
7. Welches Buch, das mindestens drei Jahre alt ist, würdest du mir empfehlen?
Sabine Thiesler - Hexenkind, nicht ganz so bekannt aber ich liebe es.
8. Gibt es eine Leseempfehlung, die dich positiv überrascht hat?
Ja, die Cassia&Ky Reihe. Ich hatte damit gerechnet, dass diese Art von Literatur nicht meinem Geschmack entspricht. Fehlanzeige.
9. Was macht deiner Meinung nach einen guten Blog aus?
Content ist King. Besonders bei Rezensionen sind mir ehrliche Meinungen wichtig, wenn jemand ein Buch scheisse findet soll er's doch auch sagen, egal ob es ein vom Verlag gestelltes Buch ist oder nicht.
10. Hast du Verbesserungsvorschläge für meinen Blog?
Nen netter Header?
11. Welche Posts liest du auf anderen Blogs am liebsten?
Irgendwie mag ich die allmonatlichen Statistiken gerne und auch die Neuzugänge lese ich mir gerne durch. Ich bin eben neugierig :D
Und das sind meine Fragen:
1. Wie viele Bücher ungefähr umfasst Dein SUB im Moment ?
2. Wer oder was hat dich zum Bloggen gebracht?
3. Welches Genre ist dein Liebstes?
4. Welches ist das schlimmste Buch, das du jemals gelesen hast?
5. Wieviele Bücher liest du ca im Monat/Jahr?
6. Gibt es ein Buch, welches du dir sehnlichst wünscht aber bisher nicht hast?
7. Welches Buch, das mindestens vier Jahre alt ist, würdest du mir empfehlen?
8. Bevorzugst Du Gebundene Bücher oder Taschenbücher und warum?
9. Was ist dein momentanes Lieblingslied?
10. Hast du Verbesserungsvorschläge für meinen Blog?
11. Welche Posts liest du auf anderen Blogs am liebsten?
Ich Tagge: folgt
"Kaum hat sich Charlie daran gewöhnt, dass Bilder zu ihm sprechen, gehen hinter den düsteren Mauern der Bloor-Akademie schon wieder seltsame Dinge vor sich: Ein reisender aus der Vergangenheit muss um sein Leben fürchten, ein magischer Gegenstand wird verzweifelt gesucht und dann geistert auch noch eine geheimnisvolle schwarze Frau herum."
Ich kann leider nur die Taschenbuchversion bewerten, ich denke die Hardcover Ausgabe wird hochwertiger sein. Mit seinen 352 Seiten befindet es sich zumindest schonmal im guten Mittelmaß. Mit dem Cover bin ich irgendwie unschlüssig - die Kugel ist in echt nicht so riesig sondern hat eher die Größe einer Murmel und die abgebildeten Personen wirken mir zu alt für die Protagonisten. Aber was solls, davon abgesehen passt es ganz gut und vermittelt, dass es sich um etwas magisches handelt.
Henry Darkwood spielt mit seinen Murmeln als plötzlich eine wunderschöne und leuchtende Murmel auf ihn zugerollt kommt. Als er diese allerdings anschaut findet er sich zwar am selben Ort wieder, jedoch zu einer ganz anderen Zeit. Fast 90 Jahre später. Ezekiel Bloor hat dieses verursacht um Rache an ihm zu nehmen.Als Charlie Bone ihm begegnet, stellt sich heraus dass Henry Darkwood der Bruder seines Urgroßvaters ist. Henry möchte unbedingt ins Jahr 1916 zurück und Charlie möchte ihm dabei behilflich sein. Leider werden die beiden entdeckt und an die Bloors verpetzt, welche daraufhin eine Hetzjagd auf Henry Darkwood veranstalten, denn Ezekiel Bloor hasst ihn genau wie früher. Irgendwann schaffen es die Bloors Henry gefangen zu nehmen und in ein Verließ zu stecken. Und so beginnt eine Abenteuerliche Geschichte mit Charlies Freunden, der netten Köchin, Paton, Mr. Onimous und einer geheimnisvollen schwarzen Frau. Ich fand den ersten Band der Charlie Bone Reihe ja schon wirklich gut und auch dieser hier hat mich nicht enttäuscht. Es macht mir einfach Spaß Charlie und seine Freunde bei ihren Abenteuern zu begleiten, auch wenn ich wohl nicht gerade in die Zielgruppe falle. Wie auch beim ersten Teil erinnert mich dieser hier unglaublich stark an Harry Potter, vor allem da gegen Ende auch noch ein Zauberstab mitmischt. Trotzdem hat Jenny Nimmo eine ganz eigene Welt geschaffen, die auch wesentlich kinderfreundlicher gestaltet ist. Charlie und seine Freunde vermitteln einfach wunderbar, wie wichtig Freundschaft und Zusammenhalt in Krisensituationen sein kann - egal ob jemand sonderbegabt oder völlig normal ist. 
Ich finde diesen Band nicht ganz so gut wie den ersten, aber dennoch lesenwert. Wer allerdings auf anspruchsvolle, dramatische und actionreiche Lektüre steht sollte hier lieber verzichten. Es sind eben immernoch Kinderbücher.