"Columbus ist ein Profikiller. Einer der besten. Denn er weiß: Jeder Fehler kann tödlich sein. Doch als er in Paris einen Geschäftsmann beseitigen soll, ist Columbus das erste Mal in seinem Leben unaufmerksam und wird plötzlich selbst zur Zielscheibe. Mit einem Gegner wird Columbus spielend fertig. Aber es ist wie mit den Köpfen der Hydra: Sobald er einen Killer ausschaltet, heften sich zwei neue an seine Fersen. Möge die Jagd beginnen."
"Derek Haas, geboren 1970, ist ein Buch- und Drehbuchautor aus Los Angeles. Er war als Drehbuchautor und Coautor für verschiedenste Hollywoodverfilmungen tätig. Des weiteren unterstützt er verschiedene Autoren, indem er als Redakteur für die Seite popcornfiction.com arbeitet, welche Kurzgeschichten veröffentlicht. 2008 veröffentlichte er seinen ersten Roman, Killer und bereits ein Jahr später erschien Bluthund."
Ich weiß nicht was ich von dem Cover halten soll. Ja, er passt zum Titel, aber mit dem Inhalt hat es nicht viel gemein. Auf der anderen Seite wurde ich genau deswegen auf dieses Buch aufmerksam, da ich mir einfach keinen Reim aus dem Cover machen konnte.

Wie bereits hier erwähnt, habe ich diesen zweiten Teil hier zuerst gelesen und dabei nicht einmal bemerkt, dass es einen Vorgänger gab. Dieses Buch unterscheidet sich vom Vorgänger in einem wichtigen Punkt: anstatt das Columbus seine "Opfer" jagt, wird er nun selber ebenfalls gejagt. Zu Beginn des Buches sagt er, man sollte ihn bloß nicht mögen, aber leider habe ich es dann irgendwie doch getan. Natürlich finde ich die kaltblütigen Morde nicht besonders prickelnd, aber immerhin zeigt er in diesem Buch überhaupt irgendeine Mensche Seite indem er sich verliebt und für seine Liebe alles aufgeben möchte. Und nein, es handelt sich hierbei nicht um einen Liebesroman. Im Gegenteil - es handelt sich hierbei um einen richtig spannenden Thriller, welcher sogar seinen Vorgänger übertrumpft. Das ganze ist verbunden mit einer unheimlichen Authenzität, so dass man nicht daran zweifelt, dass diese Geschichte wahr sein könnte. Derek Haas's Schreibstil ist gewohnt flüssig und angenehm, daran habe ich nichts auszusetzen. Gott sei Dank kann man in diesem Teil der Reihe auch etwas mehr hinter die Fassade von Columbus blicken, das fehlte mir im ersten Teil ein wenig. Irgendwie empfand ich dieses Buch sogar als Humorvoll, wenn auch schwarzer Humor. Der Jagende wird zum Gejagten während er jagt - verstehste? ;D

www.shadesofgrey-buch.de"Sie ist 21, Literaturstudentin und in der Liebe nicht allzu erfahren. Doch dann lernt Ana Steele den reichen und ebenso unverschämt selbstbewussten wie attraktiven Unternehmer Christian Grey bei einem Interview für ihre Uni-Zeitung kennen. Und möchte ihn eigentlich schnellstmöglich wieder vergessen, denn die Begegnung mit ihm hat sie zutiefst verwirrt. So sehr sie sich aber darum bemüht: Sie kommt von ihm nicht los. Christian führt Ana ein in eine dunkle, gefährliche Welt der Liebe – in eine Welt, vor der sie zurückschreckt und die sie doch mit unwiderstehlicher Kraft anzieht …"
"Die britische Autorin E L James ist Mutter von zwei Kindern und war – bis vor kurzem – Angestellte eines TV-Senders in London. Ihre "Shades of Grey"-Trilogie erschien zunächst in einem kleinen australischen Verlag und wurde durch reine Mundpropaganda zu einem der sensationellsten internationalen Bucherfolge der letzten Zeit. Die Übersetzungsrechte wurden in zahlreiche Länder verkauft, die Filmrechte an der Trilogie haben sich Universal Pictures und Focus Features gemeinsam gesichert. E L James lebt in London.
Nähere Informationen zur Autorin und ihren Romanen finden Sie unter www.eljamesauthor.com "[Quelle: Goldmann]

Dieses Buch fasst sich sehr angenehm an und ist irgendwie samtig. Die Blume ist mir ein wenig zu unschuldig als Cover, aber da kann man ja wieder eine Menge hinein interpretieren. Alles in allem aber ganz gelungen.

Ich war noch nie so dermaßen hin und hergerissen wie bei diesem Buch. Auf der einen Seite ist es einfach schrecklich naiv und trotzdem wollte ich weiterlesen, denn irgendwie fand ich diese Naivität und Stumpfheit faszinierend und amüsant. Anastasia, so heisst übrigens die 21 jährige Literaturstudentin, besitzt keinen Computer ( neee, als Studentin braucht man sowas nicht ) und ist auch in allen anderen Dingen ziemlich... weltfremd. Sie ist noch Jungfrau und Christian Grey ( der im übrigen reich, gutaussehend, spendabel, masochistisch veranlagt ist und auch noch extrem gut bestückt, is ja klar) verguckt sich natürlich direkt in sie. Is logisch, erinnert mich aber eher an Märchen. Anastasia wird alle 2 Minuten rot, kaut alle 3 Minuten an ihrer Lippe ( wovon er widerum spitz wird.. ) und findet alles "köstlich", darauf stehen reiche Männer bestimmt. Hab ich schon erwähnt, dass sie ihn auch noch ankotzt und beleidigt? Finden gestandene Männer im übrigen auch super. Christian widerum ist noch unter 30 Jahre alt und trotzallem Selfmade Milliardär, hat einen Kontrollzwang und gefühlte 300 Hobbys, die er natürlich neben dem Beruf ( wo er angeblich alles selber erledigt ) alle gewissenhaft pflegen kann. Anastasia lässt sich davon beeindrucken, entjungfern und unterschreibt mehr oder weniger mal eben so einen Sklavenvertrag um sich dann erstmal ne ordentliche Tracht Prügel einzustecken. Außerdem bekommt sie bei gefühlt jeder Berührung einen Orgasmus, was ja völlig logisch und in der Natur der Frau liegt.. ;) Ironie beseite, der Roman liest sich sehr Klischeehaft, unglaubwürdig und bei den Haaren herbeigezogen. Um das beste Klischee hervorzuheben: Christian Grey ist natürlich garnicht so ein *schimpfwort* wie man denkt, sondern hatte doch nur eine schlimme Kindheit und brauch ein wenig Liebe....
Die Charaktere sind nicht gut ausgebaut und besitzen keinerlei Tiefe. Der Spannungsbogen.. Ja er ist vorhanden, wenn auch nur minimal. Anastasia führt ständig Selbstgespräche mit ihrer "inneren Göttin", welche ich aber irgendwie amüsant fand.
Das Buch war wirklich eine Hassliebe. Im Grunde wurde ich ja nur durch den Hype neugierig und wollte mitreden - kann ich jetzt, aber will ich das noch? Ich weiß es nicht, ich habs gelesen ohne mich zu quälen, wprde es aber nicht nochmal lesen. Die Grundidee finde ich sogar ausbaufähig, wurde nur leider nicht ausgebaut. Daher kann ich leider nur 2 Leseeulen vergeben, tut mir leid. Vielleicht werden es ja bei den nächsten Teilen mehr...
Und noch eine tolle Aktion von der lieben Frau Wölkchen: Jeden Monat gibt sie ein Thema vor zu dem man ein Buch liest und dann Fragen beantwortet.
Im April 2014 geht es um ein Buch von einem deutschen Autor.
1.Welches Buch hast du gelesen und wer ist der Autor?
Ich habe "Smaragdgrün" von Kerstin Gier gelesen.
2. Worum ging es im Buch ?
Dazu habe ich hier bereits etwas geschrieben.
3. Kanntest du bereits andere Werke des Autors? - Falls ja, gib uns ein Beispiel!
Ja, Rubinrot und Saphirblau.
4. Würdest du weitere Werke des Autors lesen?
JA!
5. Wie viele Bücher von deutschen Autoren hast du etwa? (Geschätzt) - Sind das viele oder eher wenige im Verhältnis zu deinen Büchern?
Hmm, ich schätze es sind so 20-30 Stück. Ehrlich gesagt wären dass eher wenig im Vergleich zu den anderen Büchern.
"Er schneidet ihnen bei lebendigem Leib die Augen heraus: jungen, schönen Frauen. Denn er braucht ihr Augenlicht...Heinz Martin, Gerichtsmediziner in Wien, ist einem Serienkiller auf der Spur. Zwei Frauen hat er schon gefoltert und grausam verstümmelt. Beide Opfer waren attraktiv, schlank und hochgewachsen. Dann verschwindet auch Martins bildschöne Schwester spurlos, und kurz darauf schickt ihm der Killer eine Nachricht, die keinen Zweifel daran lässt, was er mit ihr vorhat ..."
"Valentina Berger lebt in Österreich, in der Nähe von Wien. 2006 begann sie damit, Kurzgeschichten und -krimis zu schreiben. Seither sind etliche davon in Anthologien und Zeitschriften gedruckt worden. Ihre Liebe gilt dem Krimi- und Thrillergenré, doch ebenso gerne schreibt sie für Kinder. Zwei ihrer Bücher "Die Prinzessin, die von der Liebe nichts wissen wollte" und "Kunigund kugelrund" sind im Autumnus Verlag unter ihrem richtigen Namen, Berta Berger, erschienen. Neben dem Schreiben betreut sie aber auch zusammen mit Wolfgang Schroeder als Herausgeberin die Krimisparte des Wurdack Verlags. Eben erst ist die zweite Krimisammlung "Killer, Köter, Kleinstadtpaten" fertig geworden. Privat ist die Autorin leidenschaftliche Leserin und schwingt schon mal gern das Tanzbein." (Quelle: Amazon)
Ich finde das Cover okay, ein blutiges Auge ist zwar passend aber irgendwie wirkt die Mimik des abgebildeten Gesichtes zu entspannt. Ansonsten aber völlig okay.
Ein Serienkiller hat es in Wien auf junge, hübsche Models abgesehen. Er betäubt sie mit Drogen um ihnen dann die Augen zu entfernen. Denn genau das ist es was er will: Ihr Augenlicht. Den Rest der Frauen beseitigt er in Wien, allerdings so, dass sie auch schnell gefunden werden. Die Augen seiner ersten Opfer sind nicht gut genug - er hat es auf die Augen von Emilia, der Schwester vom Gerichtsmediziner Heinz Martin abgesehen. Er hält sie in einem Kellergefängnis fest und spielt ein Spielchen mit Heinz Martin - sollte er Emilia wirklich rechtzeitig finden? Doch Emilia wehrt sich mehr als gedacht und stellt sich wirklich clever an. Durch Zufall erfährt Heinz Martin von der Entführung seiner Schwester, mit welcher er im Grunde keine allzu gute Beziehung pflegt. Aber Blut ist dicker als Wasser.
Bei diesem Psychothriller handelt es sich um den Debütroman von Valentina Berger und dafür hat mich dieses Buch doch recht positiv überrascht. Der Schreibstil ist gut, ich konnte ihn flüssig und ohne zu stocken lesen. Ebenfalls positiv zu erwähnen ist, dass Valentina Berger sich meistens auf das wesentliche Konzentriert hat, ich konnte keine völlig unnötigen Berichte oder Kleinigkeiten entdecken die mich gestört hätten. Es handelt sich hierbei um eine kurze und prägnante Geschichte ohne störenden Nebeninformationen. Die ganze Story ist genau auf den Punkt, weder zuviele noch zu wenig Details sind vorhanden. Ich denke aber, dass das Buch trotzdem nicht jedem gefallen wird - ich mag es, wenn die einzelnen Persönlichkeiten und Beziehungen der Protagonisten beschrieben wird, viele möchten aber diese Nebeninformationen nicht.
Direkt am Anfang von "Der Augenschneider" ging es so richtig zur Sache, ich wurde sofort gefesselt und konnte kaum mehr aufhören zu lesen. Diese Fesselung bestand im übrigen das ganze Buch über weiter - mit kleinen Abbrüchen, wenn die Beziehungen der handelnden Personen oder andere Nebensächlichkeiten erläutert werden. Besonders gut fand ich die Persönlichkeit des Mörders : auf der einen Seite Schizophren, verschiedenste Persönlichkeitsstörungen und kranke Lust am Morden. Und dennoch irgendwie menschlich, da er im Grunde - achtung spoiler - nur seiner Schwester zu helfen versucht. Was es mit dieser Schwester auf sich hat errät man im übrigen Vorfeld nicht, ich war wirklich sehr sehr überrascht und fand es eine grandiose Idee. Seine Taten waren nicht übermäßig detailliert, aber ich hätte auch nicht mehr gewollt. Bei Augen hört bei mir ja eh jeder Spaß auf, daher reichten mir die vorhandenen Beschreibungen vollends. Schmunzeln musste ich jedoch schon, immerhin sind die Protagonisten doch sehr Klischeehaft, sie sind irgendwie alle ein wenig verrückt. Zwischendurch hatte ich das Gefühl, diese Personen von anderen Büchern zu kennen. Leider hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass zuviel Zufall im Spiel war - ich hätte mir da mehr Klarheit gewünscht.

Ich kann das Buch vor allem all denjenigen empfehlen, welche entweder noch nicht viele Thriller gelesen haben oder auf viele Beschreibungen der Protagonisten stehen. Für erfahrene Thrillerleser ist die ganze Geschichte doch zu durchsichtig, nur wenige Details können schlecht erraten werden. Ich habe es aber nicht bereut Der Augenschneider gelesen zu haben.